Generationendoppelturnier 26./27. September 2016 Tennisclub Rüti & Tennisclub Hinwil

Schon um den Jahresanfang kam die Idee zustande, die jungen Spieler mit der älteren Generation zu verbinden. 20 Jahre Unterschied im Tennis, das sind eigentlich zwei Generationen, was die technische Entwicklung des Tennissportes anbelangt.

Hier einige Fotos vom Anlass...

Die Zielsetzung von Zürich Tennis uns Swiss Tennis will aufzeigen, wie wichtig das gegenseitige Verständnis ist zwischen Jung und Älter ist, zwischen jugendlichen Heissspornen und erfahrenen Älteren zum Beispiel. Eine spannende und sozialkompetente Tennisveranstaltung , die in unserer Zeit ganz neue Möglichkeiten aufzeigt und mit der die beiden Tennisclubs von Rüti und Hinwil nun erste Erfahrungen gesammelt haben. Im Vorfeld der Turniervorbereitungen stiess man auf eine breite Palette von Reaktionen, auf Skepsis und Berührungsängsten einerseits und auf Begeisterung und Unterstützung am anderen Ende der Skala.

Beim Generationendoppelturnier setzten sich die Kreativen, Mutigen und Einsatzbereiten einmal mehr durch. Für den TC Rüti wurde dies der gelungenste und schönste Anlass dieser Saison. Bei den Teambildungen entstanden geniale Kombinationen und schon bei den Vorrundenspielen auf den wunderbar besonnten Plätzen in Hinwil kam eine sehr schöne Stimmung auf, wozu der herrliche Herbsttag das Seine beitrug.

Sven Huttinger, der die Spiele organisiert hatte, offenbarte sein goldenes Händchen, hatte er doch seinen Junioren die passenden älteren Cracks zugewiesen. Die Spiele verliefen äusserst spannend, alle gaben ihr Bestes und aus diesem Blickwinkel dürfte es bei diesem Turnier eigentlich nur Sieger geben.

Trotzdem kristallisierten sich schliesslich bei jeder Gruppe die Gruppensieger und Gruppenzweite heraus, welche am Folgetag die Finalspiele bestreiten sollten. Bei der Gruppe 1 setzten sich Lea Brändle und Peter Horneck mit drei Siegen durch, Gruppenzweite wurden ganz knapp dahinter Remo Stähli und Pascal Croci. In der Gruppe 2 überzeugten Janik Brändle und Heinz Dätwyler, ebenfalls mit drei Siegen, knapp dahinter folgten Micaela und Erich Fischer. Da Eric aber an den Finalspielen vom Sonntag nicht teilnehmen konnte, übernahm das nächstklassierte Team, mit Daniela & Amon Horneck die Position vom Duo Fischer/Fischer.

Der TC Hinwil, der seine Jugendarbeit erst nach der Erneuerung der Plätze neu strukturieren wird, konnte dieses Jahr noch nicht richtig mitmachen, zu gross war der Arbeitseinsatz für die bevorstehende Sanierung. (Es werden sechs zeitgemässe Allwetterplätze neu geschaffen und das Clubhaus wird saniert, wobei die Gemeinde diese Modernisierung grosszügig unterstützt.) Trotzdem hat der TC Hinwil diesen Anlass kolossal unterstützt. Der Präsident, Freddie Nosiadek stellte die Anlage für die Gruppenspiele zur Verfügung, sorgte für Match-Verpflegung und grillierte nachher persönlich für die Rütener.

Zwischen Rüti und Hinwil hat sich eine sehr schöne Sport-Freundschaft entwickelt. Man informiert sich gegenseitig, hat einen gemeinsamen Juniorentrainer und wir auch weiterhin Events gemeinsam durchführen. Freddie Nosiadek war begeistert über diesen kreativen Anlass, er wird im nächsten Jahr, nach dem Umbau der Plätze, seine Mitglieder dazu motivieren, ebenfalls 8 Teams für das Generationendoppel zu stellen, so dass im 2016 der Anlass in grösserem Rahmen durchgeführt werden kann.

So wird man auch im nächsten, für Hinwil sehr arbeitsintensiven, Jahr weiterhin die Juniorenarbeit gemeinsam mit Rüti in Angriff nehmen, zudem wird Hinwil beim Mixed Doppel von Rüti mit dabei sein und die Rütener werden an einem Event von Hinwil mit von der Partie sein. Dazu wird, wie schon erwähnt das erfolgreiche Generationendoppelturnier im September erneut gemeinsam durchgeführt.

Bei den Halbfinal- und Finalspielen am Sonntag in Rüti kam es zu sehenswerten Begegnungen. Vor allem der Final gestaltete sich unglaublich spannend.

Die Halbfinal-Begegnung zwischen Horneck/Horneck und Brändle/Horneck ging nach hartem Kampf zugunsten von Brändle/Horneck aus.

Im zweiten Halbfinal kam es zu einer äusserst spannenden Begegnung zwischen Croci/Stähli und Dätwyler/Brändle. Letztere konnten sich mit viel Kampfgeist durchsetzen.

Der Final wurde zu einem heissen Kampf zwischen Janik Brändle & Heinz Dätwyler gegen Lea Brändle & Peter Horneck, den Janik Brändle und Heinz Dätwyler schliesslich für sich entscheiden konnten.

Im Kampf um den dritten Platz konnten sich Daniela & Amon Horneck gegen Remo Stähli und Pascal Croci durchsetzen.

Die spannenden Spiele fanden ein schönes Ende. Der Gedanke, Jung und Alt zu verbinden, war ein voller Erfolg. Gemeinderätin Christa Thoma, die, genauso wie einige Sponsoren, der Einladung zu den Finalspielen gefolgt war, bedankte sich für die kreative Vereinsarbeit. Gemeinsam wurde anschliessend bei angeregten Gesprächen und in gelöster Atmosphäre ein spätes Mittagessen mit Beinschinken, Kartoffelsalat und einem Dessertbuffet genossen.

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