Generationendoppelturnier vom 24./25. September

Altweibersommer gepaart mit dem Generationendoppel ergab eine grossartige Geschichte

Hinwil und Rüti haben sportlich gesehen im Tennis viel Gemeinsames und sie verbinden es auch dementsprechend. Peter Horneck und Freddie Nosiadek trafen sich vor zwei Jahren an einer ad hoc Konferenz mit dem Zweck der Verbesserung des Vereinswesens und gingen danach völlig neue Wege. Damit änderte sich auch der Jahreskalender der beiden Vereine und es entstanden gemeinsame Veranstaltungen. Da war kein Platz für grosse Reden und weit ausholendes Management oder philosophisches Geplapper. Da ging es grad zur Sache. Der Hintergrund allerdings war harte Pionierarbeit für beide. Gefragt waren Vertrauen, Verantwortungsgefühl und sportliche Sachlichkeit. Gemeinsam fand man Termine für fünf gemeinsame Veranstaltungen im Jahr. Zudem entstand ein reger Austausch von Information und Kommunikation in allen Bereichen des Vereinslebens. Damit gewann die Vereinsarbeit zusehend. Waren es am Anfang die Skeptiker, die im Vordergrund standen, wurden diese bald von der Euphorie der Teilnehmenden umgestimmt. Sommerveranstaltungen, Winterevents ... in diesem Rahmen entstehen immer wieder neue Ideen und auch finanziell können Verbesserung erzielt werden. Damit ist ein kreatives Beispiel von Vernetzung zwischen Vereinen, die nicht in der gleichen Gemeinde ansässig sind entstanden, und das ohne grosse Worte aber mit viel organisatorischem Einsatz. Auch bei den Mitgliedern merkt man, wie wichtig die gegenseitige Grosszügigkeit und die sportliche Verbindung innerhalb dieser Sportkategorie wirkt. Wir werden diese Partnerschaft beibehalten und weiter ausbauen.

Der erste Tag unseres Generationendoppels fiel auf den Samstag und wurde in Hinwil ausgetragen. Fantastisches Wetter und die neuen, wunderbaren Platze der Anlage sowie das umsichtige Organisationsteam unter Freddie Nosiadek und Sven Huttinger bereiteten viel Freude und sorgten für eine tolle Stimmung. Es ging mit fast 20 Mannschaften in die erste Runde. Da waren zum grossen Teil Junioren mit Ihren Vätern oder junge Talente mit ihren Vorbildern unter den Teilnehmenden. Eine Begegnung stach durch eine besondere Generationenvielfalt hervor: Es spielten ein Junior mit seiner Grossmutter gegen einen Grossvater mit seinem als Aktiver spielenden Enkel. Ein echtes Bespiel der Begegnung zwischen „Jungen und Junggebliebenen“, wie Zürich Tennis sich das vermehrt wünscht und sicherlich eine Bereicherung für alle Beteiligten. Da die Juniorenabteilungen beider Clubs sich erst seit drei Jahren in einer starken Aufbaubewegung befinden, wurde der Altersunterschied bei den Paarungen auf 20 Jahren festgelegt, um genügend Teilnehmer für ein Tableau zu generieren.

Die Stimmung in Hinwil war sensationell gut und alle waren mit ihren sportlichen Leistungen zufrieden. Mit diesem guten Groove wurde der Grundstein für die Halbfinal- und Finalspiele in Rüti vom Sonntag gelegt. Ebenso wurde das Finale der Trostrunde am Sonntag ausgetragen.

Rüti empfing die Gemeinschaft der Tennisfamilien im gleichen gastfreundlichen Stil wie Hinwil. So wurde der Sonntag zu einem riesigen Erfolg und sportlich wurden die Finalspiele zu einem richtigen Krimi à Hitchcock, nachdem schon die Halbfinalspiele extrem spannend verlaufen waren.

Der Final des Trosttuniers wurde zwischen den Hinwilern Fankhauser & Fankauser und den Rütenern Huttinger & Kühnlein ausgetragen. Der elfjährige Aaron Kühnlein und sein Trainer Sven Huttinger konnten sich zum Schluss durchsetzen und die Trostrunde gewinnen.

Um den dritten und vierten Platz kämpften Rüti und Hinwil. Hinwil mit Bühler/Nosiadek wehrten sich tapfer gegen Hess/Bernegger aus Rüti, doch die Rütener konnten schliesslich die Begegnung für sich entscheiden.

Das Spiel um den Turniersieg wurde für einmal unter den Rütenern ausgetragen. Zweieinhalb Stunden lang kämpften die beiden Teams Brändle/Kluser und Fischer/Horneck untereinander bis schliesslich Eric Fischer und Peter Horneck ganz knapp den letzten Tie Break für sich entscheiden konnten.

Zusätzlich zu den Siegerpokalen durften die Teams der Ränge 1-4 noch pro Person ein grosszügiges Siegergeschenk, gesponsert vom STS Hinwil in Empfang nehmen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Adresse des Sport Trend Shops Hinwil!

Sportlich hatten für einmal die Rütener die Nase vorn, aber Rüti musste auch nach dem letztjährigen Hallenevent, an dem die Hinwiler bei den Herren wie auch bei den Damen abgeräumt hatten, Gegenwehr leisten und mit der notwendigen Aufholarbeit beginnen...

Um 16.00 Uhr schritt man dann zur Siegerehrung und zum Festanlass, der gleichzeitig mit dem Heinzelmännchenfest zusammen abgehalten wurde. (Heinzelmännchen, sind jene Mitglieder, die den TC Rüti bei Anlässen jeweils vielseitig unterstützen und für den Verein da sind). Um die 50 Mitglieder und Gäste nahmen am Fest teil und es war ein toller Anlass, den beide Vereine geniessen konnten. Daniela und Peter verwöhnten alle Beteiligten mit einem kreativen Buffet und diversen Gros Pièces und Beinschinken. Zusätzlich wurde ein Dessertbuffet, dass die Mitglieder „nach Rütener Art“ aus selber gemachten Leckereien zauberten, aufgetischt. Daneben wurde bei Hornecks Fussball und Tischtennis gespielt und am Trampolin zeigten die Kinder ihre Fertigkeiten. Ja, es gab sogar einige Wasserraten, die bei einer Wassertemperatur von 15 Grad ins kalte Nass sprangen. Alles in allem ein tolles Fest mit vielen Gesprächen, welche die schöne Sportlerfreundschaft zwischen den beiden Vereinen noch verstärkten. Gleichzeitig wurde auch mit einem weinenden Auge Abschied genommen von der Sommer-Event-Saison 2016.

Artikel in PDF-Format und Impressionen vom Turnier.

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