Sommerend-Party vom 11. September

Dieser Anlass wurde organisiert von der Kjar, in Zusammenarbeit mit dem Jugendrat Rüti, Jugendlichen und dem TC Rüti.

Wenn man das tolle Ergebnis in jeder Hinsicht mit über 100 teilnehmenden Jugendlichen so vor sich sieht, auch mit all den wunderbaren Stimmungsbildern, dann meint man, so eine Sommerend-Party zu organisieren, sei eigentlich ein Klaks. Das ist alles ganz anders. An den verschiedenen Sitzungen der Jugendlichen und der Jugendverantwortlichen habe ich gelernt, wie wesentlich es ist, die Jugendlichen selbst ihre Sprache sprechen zu lassen, ihre Organisationsformen zu zulassen und vor allem, ihre Kreativität aufzubauen und zu unterstützen. So waren es alleine um die 200 Chat- Kommentare, die nebst den Sitzungen, vom Jugi-Team bearbeitet werden mussten. Aber auch die kreativen Vorschläge, die so fantasievoll und schön daherkommen, mussten mit den Jugendlichen zusammen in eine umsetzbare Form gebracht werden.

Oft ist die Sprache in der Kürzel- und Zeichenform eine Art Fragenstellung an die Zeit. Viele Jugendliche sind im Nest Jugi wunderbar untergebracht. Man hört ihnen zu, man kennt ihre Sprache und ihre Anliegen, das ist ein Riesending für die Betreuung unserer Jugend.

Nach all diesen Grundsatzvorbereitungen ging es dann an die Umsetzung der reellen Party. Hier wurde mit Freude jedes Detail der Organisation zusammengetragen, Autos organisiert, Material- und Einkaufslisten erstellt, Organisationslisten für die Spiele erstellt, Salate zubereitet, auswärts Chili gekocht, Getränke transportiert, Infrastrukturen für Disco und Licht zusammengestellt, Zelte organisiert und transportiert und unzählige kleine Listen mit Material und Aufgabeneinteilung erstellt.

Zu bemerken ist auch, dass der Bademeister uns beim Ausführen und Aufbauen sehr entgegenkam und uns toll unterstützt hat. Dann ging es an die aktive Arbeit. Da wurden Tische und Bänke transportiert, Gabriella organisierte die Disco, da waren Michi und Jiri an der Spieleplanung, Tanja und Peter am Aufbau der Infrastruktur für die Verpflegung und den Empfang. Und alles war schön säuberlich und gut organisiert und fertig. Und dann zeigte Petrus, dass es nicht so einfach ist, im Freien zu planen. Ein viertelstündiges starkes Regen-Intermezzo zeigte uns die kalte Seite des Herbstes. Doch in keiner Weise wurde die Stimmung deswegen getrübt. Alle Jugendlichen wollten die Party und freuten sich darauf. So waren es Michi und Jiri, die die Spiele nach dem Regen wieder voll in Bewegung brachten. Der Wettkampf war so richtig im Feuer. Vor allem das Bubble-Soccer war ein Riesen-Gaudi und die Jugendlichen konnten sich so richtig auskotzen.

Derweilen waren es Gabriella und Peter, die mit viel Bedacht die nassen Tischtücher entfernten und die Infrastruktur wieder zurechtrückten.

Überall roch es nach Dynamik. Beim Tischtennis wurde hart gefightet, beim Volleyball jeder Punkt triumphierend erarbeitet. Die Jugendlichen fanden unter sich komplett zueinander. Das sind ernst zu nehmende Formen von Teambildung und Freundschaftsbildung. Eigentlich gab es keine Verlierer und nur Sieger, trotzdem mussten die Besten bewertet werden. Die drei best klassierten Teams bekamen einen Kristallpokal und tolle Preise.

Hier die vier best klassierten Teams:

  • 1. „TC Rüti – Sven“ (zu Ehren des Trainiers Sven Huttinger des TC Rüti)
  • 2. „Cash Money“
  • 3. „FC Tann“
  • 4. „Queens and Kings“

Uns freut es riesig, dass die Jungs des Tennisclubs so tolle Leistungen abrufen konnten. Die Zusammenarbeit TC Rüti mit dem Jugi ist eine Erfolgsgeschichte.

Nach den Siegerehrungen, die mit viel stimmungsvollen Emotionen verliefen wurde ausgiebig gefoodet und dann startete die Party.

Wenn man die Grundorganisation sieht und den Aufwand zum Aufbau, dann weiss man auch, wie viel Arbeit auch beim Abräumen noch geleistet werden musste. Hut ab, vor der Jugend und der professionellen Crew aus dem Jugi, die so harte Arbeit so leichtfüssig und mit Freude ausführen.

Bericht von Michael Bernegger

Nachdem Spielturnier und dem feinen Essen ging es dann mit der eigentlichen Sommerendparty weiter. Die Showacts der Streetmotion heizten die Party und die Jugendlichen so richtig ein und es wurde getanzt und gefeiert als gäbe es kein Morgen mehr. Einige Jugendliche stürzten sich trotz niedrigen Temperaturen ins Wasser und genossen das Schwimmbad für sich alleine. Die Atmosphäre während der Party war entspannt und gemütlich. Um 24h mussten die Jugendlichen dann sprichwörtlich gebremst werden und die Party wurde wie vereinbart beendet. Mit über 100 Jugendlichen war die Summerendparty ein voller Erfolg! Die Jugendlichen haben gezeigt, dass auf sie Verlass ist und mit ihnen auch in Zukunft tolle Projekt auf die Beine gestellt werden können.

Und hier noch ein Artikel aus den Obersee Nachrichten zum Thema.

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